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Siebenstern

(Lysimachia europaea)

V — VII Home Hochmoorränder, moorige Wälder
5 — 20 cm indigen VU
Trientalis europaea
Synonym: Trientalis europaea. Geophyt, sm-sa. Die weißen Blüten haben 7, seltener 6 Kronzipfel. Die Laubblätter sind am Stängel oben rosettig angeordnet, daraus entspringen die Blütenstiele. Die Pflanze hat 30 — 70 cm lange Ausläufer (Lit). Die geschützte Art kommt in Nordtirol, Salzburg, Steiermark, Ober- und Niederösterreich vor. Sie ist im alpinen Raum selten und stark gefährdet, in der Böhmischen Masse (Hauptverbreitung) zerstreut, aber gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Trientalis europaea
Aufnahmen: 01.07.1984 Zwieselwiesen, Klaffer in Oberösterreich

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"937. T. europaea L. (Europäischer S. — Sternkraut.)
Wurzelstock stielrund oder fädlich, gelblichweiss, ästig, kriechend, stellenweise zu fleischigen, zackigen Knoten verdickt, reichfaserig. Stengel 3 — 6" hoch, sammt den Blättern oft röthlichüberlaufen und kahl, aufrecht, einfach, unterhalb nackt oder nur mit ein paar sehr kleinen, fast schuppenförmigen Blättchen besetzt, oberhalb aber an
der Basis der Blüthenstiele mit 4 bis mehreren so dicht gedrängten Blättern, dass sie quirlig erscheinen, versehen, nebst Blättern kahl und oft röthlich-überlaufen. Blätter länglich-lanzettlich oder elliptisch, spitz oder stumpf, ganzrandig oder undeutlich-gekerbt, sehr kurzgestielt, oberseits nacktgrün, unterseits glänzend, mit vortretenden, weisslichen Adern. Blüthenstiele 1—2, sehr selten mehr, aus dem Winkel der obersten Blätter, fädlich, aufrecht, einblüthig, kahl oder feinbehaart röthlich. Kronen 6—8''' im Durchmesser. Staubgefässe auf einem gelblichen, feindrüsigen Ringe an der Basis der Krone. Kapsel kugelig, stachelspitz.
Juni


Streng genommen im Gebiete mit Sicherheit noch nicht gefunden, aber seine Grenzen berührend. Im Westen vom Enzianrücken des bairischen Waldes bis zum Dreisesselberg in Hochmooren über Gneiss und Granit (Sendtner). Ebenso der Ostgrenze nahe, zwischen der versunkenen Kirche unter dem Burgstein und dem Hellmannsschlager Torfmoore bei Königswiesen (3000').
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 219), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 21.02.2026

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